Ein Geburtstagsbesuch führte mich in der vergangenen Woche in das Kloster Benediktbeuern. 

Die Klosteranlage, die vermutlich um das Jahr 800 von Karl Martell für weltliche und militärische Gründe gegründet wurde, liegt im oberbayerischen Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Ebenso bekannt wie das weitläufige Benediktiner-Kloster  ist unter Bergsteigern die Benediktenwand, unweit von Benediktbeuern.  

Hand am Lenkrad

Benediktenwand

Die 1801 hohe Benediktenwand kann in etwa vier Stunden von Benediktbeuern bestiegen werden. Für Wanderer hält die auf dem Weg gelegenen Tutzinger Hütte lokale Spezialitäten und Erfrischungen parat. Entlang der Drahtseilsicherungen erklimmt der Bergsteiger den Gipfelrücken und erreicht anschließend den Gipfel der Benediktenwand und erhält einen weitläufigen Blick über die oberbayerische Landschaft. In der Ferne winkt der höchste Berg Deutschlands, die Zugspitze mit 2.962 m.

Bergschuh Lasportiva

Kloster Benediktbeuern

Das Kloster Benediktbeuern bietet neben der katholischen Hochschule und sakralen Schätzen auch eigene Betriebe und Gartenanlagen.
Ebenso spannend ist für viele Besucher das Trachten-Informationszentrum. Hier wird unter Anleitung von Kuratoren bayerische Tracht gesammelt und archiviert und ist als solche Einrichtung weltweit einzigartig. Die Sammlung im Trachten-Informationszentrum bietet mehr als 4000 Katalogposten rund um die Tracht im oberbayerischen Raum.

Ziel ist es hier, die Vergangenheit in den Dienst der Gegenwart und Zukunft zu stellen.

Kulinarische Aus-und Einblicke

Im eigenen Klosterladen in Benediktbeuern können Besucher regionale Spezialitäten erwerben und probieren. Das Klostercafe und das Kloster-Bräustüberl laden zum Verweilen und Entschleunigung ein.

Kurzum Benediktbeuern mit Kloster und Alpenwelt ist einen Besuch wert. Hier zeigt sich Bayern bei weißblauem Himmel von der besten Seite.

Schweinebraten
Klosterhof Benediktbeuern
Paar blickt auf Kirche
Blick auf Kloster